SPENDENAKTION

UPDATE vom 20.04.2020

Große Schritte sind geschafft – Zwischenstand zum Spendenaufruf

Liebe Mitglieder und liebe Freundinnen und Freunde von conAct,


mit unserem Spendenaufruf vom 28.03.2020 haben wir uns zum Ziel gesetzt, 15.120,00 Euro zu sammeln….
und genau heute haben wir dieses Ziel erreicht!!!

Damit sind erstmal für 70 Tage die gesamten Ausgaben von Loubra abgedeckt, was für eine Erleichterung!

Vielen vielen Dank für Euer großartiges spontanes Engagement, wirklich!
Viele kleine und große Spenden sind angekommen, das ist einfach toll!


Leider können wir nicht sagen, ob die Corona-Situation sich nach 70 Tagen ändern wird.
Auch die anderen Projekte benötigen unsere Corona-Hilfe weiterhin.


Wenn Sie und Ihr noch nicht gespendet habt, freuen wir uns sehr über weitere Zuwendungen.

Denn es ist weiterhin nicht absehbar, wie sich die Krise in der nahen Zukunft in Indien und Malawi darstellen wird.

Wir betrachten die Corona-Pandemie als eine Civilisations-und Globalisierungserkrankung. Millionen Menschen, die von der Globalisierung
wenig oder gar nicht profitiert haben, werden das meiste Leid durch die Pandemie ertragen und aushalten müssen…


Hier möchten wir Euch nun einige aktuelle Situationen mitteilen:

Bis jetzt ist keine/r unserer Bewohnerinnen und Bewohner, Projektpartnerinnen- und partner an Corona erkrankt.


Loubra House in Indien

In den letzten Tagen haben wir 10.000 Euro nach Loubra transferiert. Für 40 Tage sind Nahrungsmittelvorräte gekauft worden. Leider hat schon jetzt eine Preissteigerung der Nahrungsmittel von über 10% stattgefunden. Als Vorsichtsmaßnahmen haben wir den Hygienestandard etwas angehoben, d.h. häufigeres Händewaschen mit Seife, über 2.000 Mundschutze in Vorrat, Isolierräume im Falle der Ansteckung, sehr sehr eingeschränkte Kontakte zur Außenwelt, Trennwände (Paravents) in Schlafsälen, etc.


Enga Veedu in Indien

Alle Kinder leben zurzeit bei den Eltern oder bei Verwandten in ländlichen Gebieten. Einmal pro Woche telefonieren wir mit den Kindern. Allen geht es gut, aber sie vermissen das Zusammenleben im Enga Veedu ☺. Im Bedarfsfall wird finanzielle Hilfe für die Inobhutnehmer zur Verfügung gestellt.


Projekte in Malawi

Malawi hat 18 Millionen EinwohnerInnen. Im gesamten Land stehen 100 Intensivbetten und 31 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Das Leid, das die Menschen bei einer vermehrten Ausbreitung erfahren werden ist nicht vorstellbar.

Unser Bauvorhaben des Rainbow Gilrs Hostel läuft weiter. Alleine Corona-bedingt sind die Baukosten schon jetzt um 20 % gestiegen…



Bitte leitet unseren Spendenaufruf an Eure Familien und Freunde/ Bekannte weiter.

Besucht unsere Website, dort berichten wir in Abständen über den aktuellen Stand und die Situation in den Ländern und Projekten.


conAct-Konto                DE06 2605 0001 0000 1157 90

PAYPAL                              info@conact-ev.de



1000 Dank für Eure Mithilfe!

Alles alles Gute und immer weiter Gesundheit für Euch alle,


Euer conAct-Vorstand





INFOS ZUR CORONALAGE vom 28.03.2020

Allgemeine Informationen zur Lage der Projekte und Spendenaufruf

Liebe Mitglieder und liebe Freundinnen und Freunde von conAct,

 

wir wollen Euch hier über die aktuelle Situation der Menschen in unseren Projekten in Indien und Afrika berichten.

Die rasante Verbreitung und die damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen stellen für uns alle eine enorme Kraftanstrengung dar.

Leider müssen die Hilfebedürftigen und Ärmsten der Welt das schlimmste Leid und die meisten Kosten ertragen.

 

Situation in Indien:

Seit ca. einer Woche ist in mehreren Bundesländern, unter anderem in Tamil Nadu eine absolute Ausgangssperre angeordnet worden. Schulen und Geschäfte sind geschlossen. Die Behörden und Regierungsstellen sind sehr spärlich mit Informationen, keiner weiß genaues über die Anzahl der Infizierten, geschweige denn der Verstorbenen. Statt die objektive Ursache für die Verbreitung zu nennen (in der globalisierten Welt nicht vermeidbar) werden Ressentiments gegen europäische und chinesische Touristen geschürt als Einschleppung der Corona-Viren.

Besonders die Verantwortlichen der Gesellschaft und Politik unterbinden diese Diffamierung nicht, sondern fördern diese erst.

 

 

Enga Veedu:

Schon seit vorletzter Woche haben wir besondere hygienische Maßnahmen für die Kinder getroffen, zudem sind sie für hygienische Verhaltensweisen geschult worden.

Diese Woche mußten wir auf die sich zuspitzende Situation der Virenverbreitung sofort reagieren. Zum Glück zeigen keine unserer Kinder Symptome/ Anzeichen der Corona-Erkrankung.

Alle Eltern oder die Verwandten wurden von uns gebeten, die Kinder bis auf weiteres zu sich zu nehmen. Da die meisten Eltern /Verwandten aus ländlichen Regionen stammen, sind wir fest davon überzeugt, dass die Kinder dort vor der Verbreitung der Viren besser geschützt sind. Zudem kommt Ihnen zurzeit eine bessere Nahrungsmittelversorgung auf dem Land zu Gute. Jede Eltern/ Verwandten die die Kinder abgeholt haben, erhielten von uns eine ausreichende finanzielle Unterstützung, dazu mehrere Kilo Reis, Mehl, Dahl und Öl.

Die Kinder sind traurig, ihren gewohnten Alltag verlassen zu müssen und von der Gemeinschaft getrennt zu sein, auf der anderen Seite verstehen sie auch die Notwendigkeit.

Wir und die Kinder hoffen, dass sie bald wieder gesund zurückkommen können.

 

Die Loubra-Initiative

Hier leben ja ca. 200 schutzbedürftige Menschen (mit Handicap, Alte und Kranke, Kinder) in engen Räumen und vor allem unter hygienisch kritischen Umständen.

Wir haben letzte Woche verschiedene Maßnahme zur Prävention und Hygieneverbesserung getroffen. Trotz aller Maßnahmen … - wenn es zum Ausbruch der Krankheit bei Loubra kommen sollte, ist eine Verbreitung der Viren unaufhaltbar!

Der beste Schutz vor Ansteckung ist, dass wir die Personenzahl der BewohnerInnen stark reduzieren. Wir haben dies in vielen Gesprächen den Bewohnerinnen und Bewohnern deutlich gemacht. Das Beste wäre auch hier, wenn wir ausreichend Verwandte und Freunde auf dem Land finden könnten, die die Menschen von Loubra beherbergen. Selbstverständlich ünterstützen wir die Aufnehmenden mit großzügiger finanzieller Hilfe.

Diese Planung stellt sich sehr schwierig dar in der Umsetzung. Berechtigte Ängste der Verwandten und nicht vorhandene räumliche Kapazitäten sind u.a. verständliche Gründe. Dazu kommt, dass viele BewohnerInnen die eingespielte und vertraute Gemeinschaft nicht verlassen wollen, die ihnen die nötige Stabilität und Sicherheit im Alltag bietet. Besonders die Menschen mit Sehbehinderung und die Kranken, bzw. Alten haben große Ängste vor dieser Veränderung. Bis jetzt konnten wir daher nur ca. 20 Personen weiter vermitteln.

Wir haben in den letzten Tagen eine große Geldsumme nach Loubra transferiert und versuchen in der Kürze der Zeit ausreichende Nahrungsmittel für 2-4 Wochen zu organisieren. Die indischen Spender bleiben schon aus und die Arbeitsmöglichkeiten für die Loubra-BewohnerInnen bestehen auch nicht mehr, sodass unsere Kostenbeteiligung am Loubra-Haushalt nun sehr stark zunehmen muss.

 

Im Loubra gehören fast alle Menschen zur Risikogruppe! Wir hoffen inständig, dass es für sie nicht zu einer Katastrophe kommt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Loubra tun alles Erdenkliche dafür, dass die Menschen, die dort bleiben geschützt werden / bleiben.

 

 

Die Situation in Malawi

Nach offiziellen Angaben der Regierung hat die Verbreitung der Corona-Viren in diesem Land noch nicht stattgefunden. Trotzdem hat die Regierung mehrere Einschränkungen für den Schutz der Bevölkerung getroffen.

Wie immer in solchen Situationen werden Lebensmittel und Baumaterial immer teurer. Wir können noch nicht vorhersehen, welche Auswirkungen diese für unseren Bau des Mädchen-Hostels ‚Rainbow-Hostel‘ haben wird.

 


Hier nun unser Sonder-Spendenaufruf

Vor allem im Loubra- ist die finanzielle Situation aufgrund der Pandemie in eine dramatische Schieflage geraten.

Im normalen Alltag haben wir viele ehrenamtliche HelferInnen und die BewohnerInnen helfen sich gegenseitig vor allem in der Pflege, beim Kochen und Essen verteilen. Damit halten sich die Kosten so gering wie möglich.

Die gesamte Ausgabe pro Person beträgt pro Tag nur 1,20 € (96 Rupie) !

In dieser Notsituation leben nun noch 180 Personen im Loubra, das bedeutet mindestens 216,00 € pro Tagbenötigen wir.

Bis jetzt konnten 2/3 der gesamten Ausgaben von indischen Spendern sowie durch Arbeitsmöglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohnern selbst zusammengetragen werden (conAct hat sich bisher pro Tag nur mit ca. 70,00 € bei den Ausgaben beteiligt).

Aufgrund von Corona brechen die indischen Spender weg, und die Einnahmen der Arbeitsmöglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner sind zum Erliegen gekommen. Das bedeutet: conAct übernimmt pro Tag die gesamten Ausgaben in Höhe von 216,00 €. Dabei hoffen wir, dass die Nahrungsmittelpreise stabil bleiben …

Wir haben aktuell für 2 Wochen Nahrungsmittelvorräte eingekauft und wir planen erstmal für 10 Wochen die gesamten Kosten zu stellen, vor allem für Nahrungsmittel, für med. Versorgung und für die Gehälter der MitarbeiterInnen.

 

Wir benötigen 15.120,00 € (216,00 € x 70 Tage). Dafür brauchen wir Eure großzügige finanzielle Unterstützung.

 

Viele von uns sind zurzeit finanziell selbst in der Situation von großer finanzieller Sorge. Auch im Umfeld kennen wir alle einige Menschen, die unmittelbar betroffen sind. Aber die finanzielle und gesundheitliche Notlage der Menschen von Loubra ist nicht vorstellbar!

 

Daher wäre es wirklich großartig, wenn Ihr uns mit Eurer Einmalspende in dieser Notsituation unterstützt.

Bitte überweist das Geld auf unser conAct-Konto: DE06 2605 0001 0000 1157 90

 

Wir möchten Euch auch bitten, diesen Hilferuf an Eure Familie, Freunde und Bekannte weiterzuleiten, um möglichst viele Spenden zu erhalten. Vielen, vielen Dank!

 

Wir werden Euch zeitnah über den Verlauf der Situation der Menschen in den Projekten weiterinformieren. Bitte schaut dafür auf unsere Website.

 

1000 Dank für Eure Mithilfe!

Alles alles Gute und Gesundheit für Euch alle,

 

Euer conAct-Vorstand

 

 

 

 

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